Am Samstag, den 23. August 2026, trafen in der Deutschen Pokalrunde Ludwigshafen und HSG Wetzlar aufeinander. Das Spiel endete mit 28:33 für die Gäste aus Wetzlar. Der Pokalwettbewerb lieferte damit ein klares Ergebnis, das die aktuelle Form der beiden Mannschaften widerspiegelt.
Ludwigshafen kam in den letzten fünf Spielen nur einmal über die Zielgerade. Drei Niederlagen standen zu Buche, darunter zwei knappe Defaiten mit jeweils einem Tor Unterschied. Die Bilanz von 31:33 gegen Hutttenberg und 29:33 gegen Oppenweiler/Bäcknang zeigt, dass die Gastgeber in solchen Spielen oft nicht den nötigen Schwung hatten.
Interessant wird es bei der Gegenüberstellung. HSG Wetzlar fuhr in den letzten Spielen eine Serie ein, die kaum zu übersehen ist. Drei Siege in Folge, zuletzt 38:33 gegen Kōburg 2000. Die Gäste «können jederzeit einen Gang zulegen», wie es im Handball heissen würde, und luden in Ludwigshafen genau diesen Eindruck ein.
Nebenbei zeigt die Tabelle der vergangenen Begegnungen ein Muster. Ludwigshafen verlor gegen Hutttenberg und Oppenweiler/Bäcknang beide Male mit nur einem Tor Unterschied, während Wetzlar gegen Kōburg und Pfade Winterthur jeweils deutlich gewann. Der Unterschied liegt nicht nur im Ergebnis, sondern in der Art, wie die Spiele liefen.
Das Pokalresultat von 28:33 bedeutet für Wetzlar einen Schritt nach vorne. Für Ludwigshafen steht die Frage im Raum, warum in entscheidenden Momenten die Tore fehlen. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», doch die Tabelle der letzten Spiele spricht für sich.