Vojvodina siegt in Belgrad mit 3:2
In der neunten Runde der serbischen Superliga besiegte Vojvodina den FK Partizan mit 3:2. Die Gäste bewiesen in Belgrad Nervenstärke und nutzten ihre Chancen effizienter als die Gastgeber, die lange Zeit das Spiel kontrollierten, aber nicht in Tore umwandelten. Und dann entschied sich die Partie in den Schlussminuten.
Die Vojvodina-Spieler übernahmen früh die Initiative. Milan Kolarevic erzielte in der 17. Minute die Führung und verdoppelte wenige Minuten später in der 34. Minute den Vorsprung. Partizan reagierte mit einem Wechsel zur Pause, als Jeferson Marinho dos Santos, Zubairu Ibrahim und Nikola Cumic für die Gastgeber ins Spiel kamen. Nebenbei fielen in dieser Zeit mehrere Gelbe Karten.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Torwechsel. Erik Kojzek reduzierte in der 68. Minute den Rückstand auf 1:2, doch Vojvodina behielt die Kontrolle. In der 77. Minute glich Lazar Randjelović für Partizan aus und schuf Spannung. Interessant wird es dann in der Schlussphase, als beide Teams nach dem Sieg suchten.
Kojzek sorgte in der 90. Minute mit seinem zweiten Treffer für den 3:2-Siegtreffer. Die Gastgeber konnten nicht mehr ausgleichen, obwohl sie in den letzten Minuten Druck ausübten. Die Partie endete mit sechs Gelben Karten für Partizan und sieben für Vojvodina, was die intensive Auseinandersetzung widerspiegelte.
Die Statistik zeigt ein ungleiches Bild. Partizan dominierte mit 60 Prozent Ballbesitz und 104 Angriffen, doch nur ein großes Torverhältnis entstand. Vojvodina schuf zwei große Chancen bei weniger Ballbesitz und nutzte diese effizienter. Und dann zählt am Ende nur das Ergebnis.
Für Partizan bleibt es ein bitterer Auswärtssieg der Konkurrenz. Der Verein liegt weiterhin auf dem 13. Platz mit sieben Punkten nach acht Spielen. Vojvodina behält den zweiten Platz mit 21 Punkten nach neun Partien und festigt damit die Position in der Tabellenmitte.