Am Donnerstagabend traf СБС Эгер Эстерхази im Rahmen eines Klub-Freundschaftsspiels auf Татран Прешов. Das Spiel endete 34:34. Ein Remis, das beide Seiten zufriedenstellen durfte, wenngleich keiner den Eindruck hatte, das Ergebnis wäre ein Fair-Play-Verdienst gewesen.
Die Gastgeber kamen aus einer durchwachsenen Phase. In den vergangenen fünf Spielen verzeichneten sie vier Niederlagen und ein Unentschieden. Die Partie gegen Дабаш am 26. April endete 26:26, danach folgte eine Serie aus Niederlagen gegen Будакалаш und Гёньёси. Татран Прешov war da anders aufgestellt: fünf Spiele im Juni und Juli, davon vier Siege und eine knappe Niederlage. Die Gäste hatten also mehr Spielpraxis, auch wenn die Gegner nicht unbedingt A-Klasse waren.
34 Tore pro Mannschaft. Das ist kein niedriger Wert, aber bei einem Freundschaftsspiel auch keine Offenbarung. Interessant wird es, wenn man vergleicht: Die Gastgeber zeigten in diesem Spiel eine andere Qualität als in der Sommerpause. Nicht besser, anders. Татран Прешов hatte in den letzten Spielen gegen Бойнице oft mit zwei bis drei Toren Vorsprung gewonnen, hier reichte es nicht einmal für einen Sieg.
Was das Ergebnis bedeutet? Für Егер Эстерхази ist es ein Hinweis, dass die Defensive nicht stimmt. 34 Gegentore in einem Spiel sind zu viel, egal ob das Spiel freundschaftlich ist oder nicht. Für Татран Прешов zeigt es, dass die Konstanz fehlt. Zwei Siege in Folge gegen Бойнице, dann ein Punktgewinn hier — aber ohne klare Dominanz.