In der ersten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League setzte sich Malmö (Frauen) am 23. September 2026 mit 2:0 gegen St. Pölten (Frauen) durch. Das Spiel fand um 16:45 Uhr statt und endete mit zwei Toren der Gäste. St. Pölten hatte zuvor gegen starke Gegnerinnen wie Juventus gewonnen, doch in dieser Begegnung reichte es nicht.
Die Entscheidung fiel früh. In der 20. Minute erzielte Tuva Skoog das erste Tor für Malmö. Anschließend kontrollierten die Gäste den Spielverlauf, während St. Pölten nur auf Reaktionen beschränkt blieb. Nebenbei fiel, dass Skoog bereits in der 53. Minute die erste gelbe Karte sah – selten für eine Torschützin in diesem Alter.
Die Substitutionen zeigten, dass St. Pölten versuchte, das Spiel zu verändern. In der 73. Minute kamen Lisa Ebert und Fanni Vago aufs Feld, später Isabella D'Aquila und Russell Larkin. Doch die Veränderungen blieben ohne Wirkung. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Malmö die Räume nutzte.
Das zweite Tor kam in der 80. Minute durch Vesna Milivojevic. Damit war das Spiel entschieden. St. Pölten gab sich nicht auf, aber die Chancen blieben aus. Tuva Skoog wurde in der 77. Minute ausgewechselt – eine seltene Rotation für eine Spielerin mit Tor und Karte.
Die Statistik bestätigt den Verlauf. Malmö hatte 56 Prozent Ballbesitz und 6 Treffer auf Ziel, St. Pölten 44 Prozent und 3 Treffer auf Ziel. Acht Fehlschüsse der Gäste standen drei Treffern gegenüber – die Quote hat sich kaum bewegt, aber das Ergebnis spricht für sich. Viele Schüsse mit zwei Toren bedeutet, dass die Chancen nicht alle genutzt wurden.
Unser Prognose hatte die Gastmannschaft mit 83 Prozent Sicherheit vorhergesagt. Und das war berechtigt. Malmö setzte sich durch, weil es konsequenter war und die wenigen Momente nutzte. St. Pölten braucht die Punkte dringend – ein Ausfall in der Qualifikation wäre schwer zu verkraften.