SG Waiblingen hat am Freitagabend in der 2. Bundesliga der Frauen mit 32:26 bei Todessfelde/Lezen gewonnen. Die Gäste aus Baden-Württemberg zeigten sich in der zweiten Runde der Saison überlegen und holten ihren zweiten Sieg in Folge. Das Spiel endete mit einer klaren Distanz, die den Unterschied zwischen Aufsteiger und Tabellenführer zeigte.
Todessfelde/Lezen blieb zum zweiten Mal am Stück ohne Sieg. Die Heimmannschaft stand nach zwei Spielen auf dem dreizehnten Platz, null Punkte, null Siege, zwei Unentschieden. «Nebenbei» fiel auf, dass die Defensivarbeit in den letzten Minuten nachließ, als Waiblingen die Distanz auf sieben Tore ausbaute. Interessant wird es, wenn man die Abschlussquote vergleicht.
SG Waiblingen hingegen setzte die Erfolgsserie fort. Zwei Spiele, zwei Siege, vier Punkte, Platz zwei in der Tabelle. Die Gäste hatten am vergangenen Wochenende gegen Zollingen bereits 25:32 verloren, doch am Freitag schlugen sie zurück. Der Eigengewächs aus der Jugendakademie traf beim ersten Einsatz dieser Runde gleich zweimal.
Die Tabelle änderte sich damit grundlegend. Waiblingen baute den Vorsprung auf die unteren Tabellenplätze aus, während Todessfelde/Lezen im Mittelfeld klebte. Vier Punkte Unterschied nach zwei Spieltagen ist mehr, als die Ergebnisse vermuten lassen. Die Heimmannschaft spielte ohne Sieg, aber auch ohne Niederlage — ein Zustand, der sich in der zweiten Liga selten lohnt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass man gegen die Top-Teams nicht mit Halbherzigkeit durchkommt. Waiblingen liefen früh an, standen hinten geschlossener als erwartet. Todessfelde/Lezen holten einen Freistoß heraus, aber die Chancen gingen verloren. Der Eigengewächs aus der Jugendakademie traf beim ersten Einsatz dieser Runde gleich zweimal — das ist mehr, als die Statistik vorhergesagt hätte.