Im Achtelfinale des Pokals trafen Vrbovec und Rijeka am 16. September 2026 aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 0:6 für die Gäste aus Rijeka. Nebenbei: Vrbovec verlor bereits in der sechsten Minute seinen Spieler O. Dansou durch eine rote Karte. Und dann änderte sich das Bild auf dem Platz deutlich.
Nach dem frühen Ausfall von Dansou erzielte J. Puljic in der siebten Minute den Führungstreffer aus dem Elfmeter. Bis zur Halbzeit steigerte Rijeka den Abstand auf drei Tore: A. Barco in der 13., M. Mohebi in der 24. und noch einmal J. Puljic in der 32. Minute. Interessant wird es, wenn man die Kontrolle betrachtet: Vrbovec hatte nur 29 Prozent Ballbesitz und null Eckbälle.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. N. Jankovic traf in der 62. Minute zum 5:0, A. Juric legte in der 79. Minute nach zum 6:0. Rijeka kontrollierte das Spiel über weite Strecken und ließ Vrbovec kaum Chancen entstehen. Eigentlich hätte man erwarten können, dass ein Pokalspiel anders verläuft, aber hier zeigte sich ein klarer Unterschied.
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Rijeka kam auf 129 Angriffe gegenüber 51 bei Vrbovec. 19 Schüsse trafen auf das Tor, davon gingen sechs ins Netz. Vrbovec hatte nur zwei Schüsse aufs Tor, keiner davon verwertet. Und dann kommt noch hinzu: null Eckbälle für die Gastgeber — ein Zeichen dafür, wie wenig sie die Offensive der Gäste gefährdeten.
Die Tabelle im Pokal hat sich damit eine neue Struktur gegeben. Rijeka zieht weiter, Vrbovec scheidet aus. Die Gäste hatten zuvor schon gegen Osijek mit 4:1 und gegen Lokomotiva mit 1:1 überzeugt. Dieses Spiel passt in die Linie: Rijeka zeigt sich stabil und gefährlich.