Im Stadion von Wacker Thun endete das Duell in der Nationalen Liga A mit einem knappen Sieg für die Gastgeber. 25:23 lautete das Endergebnis am Samstagabend. «Und dann» haben die Gäste den Anschluss verloren, als sie im letzten Viertel etwas zu unruhig wurden. Es war ein Spiel, das von der Intensität her mehr bot als die Tabelle vermuten lässt.
Die Gastgeber kamen gut aus der Startphase heraus. «Interessant wird es», wenn man die letzten Spiele betrachtet: Thun hatte zuvor sogar mit 34:33 gegen Winterthur gewonnen, während St. Gallen gerade erst eine 25:31-Niederlage gegen Schaffhausen verkraftet hatte. «Nebenbei» fiel auf, dass der Heimverein die Defensive standhielt, wo die Gäste sonst oft zerfielen. Die Stimmung im Saal war entsprechend.
Ein Spiel wird nicht nur durch Tore entschieden, sondern durch diese paar entscheidenden Episoden. Thun nutzte die Schwäche der Gegner, die nach der Niederlage noch nicht wieder ganz im Rhythmus waren. «Und dann» kam der Moment, in dem die Gäste ihre eigenen Fehler nicht mehr korrigieren konnten. Es war kein spektakuläres Offensivspiel, aber effizient genug.
Die Gäste versuchten im zweiten Durchgang, zurückzukommen. «Interessant wird es» aber, wenn man sieht, wie schnell die Konzentration nachließ. St. Gallen kam aus der 25:31-Niederlage noch nicht richtig raus. Die Gastgeber zogen den Faden weiter, ohne unnötige Risiken einzugehen.
In der Tabelle rückt Thun damit näher an die Spitzenteams heran. Mit 7 Punkten aus 7 Spielen ist der Abstand zur Spitze spürbar, aber nicht unerreichbar. St. Gallen bleibt mit 6 Punkten auf dem siebten Platz sitzen. «Und dann» sind es wieder die kleinen Details, die über den Sieg entscheiden.
Der Sieg festigt die Position der Gastgeber in der oberen Tabellenhälfte. Es war ein klassisches Beispiel dafür, dass Formkurven nicht immer parallel laufen. «Nebenbei» bleibt die Frage, ob St. Gallen die Stabilität zurückfindet. Thun hingegen zeigt, dass man auch gegen starke Gegner bestehen kann.