Am Montagabend endete die Partie zwischen Aarhus Black Vipers und Brabrand klar. In der 128er-Runde des dänischen Pokalwettbewerbs zog der Gast mit 3:0 davon. Es war ein Ergebnis, das wenig Überraschungspotenzial barg, wenn man die aktuelle Lage betrachtet.
Interessant wird es bei der Analyse der Gäste. Brabrand kam nach einer Reihe von Niederlagen in die Begegnung. Die letzte Woche war von Rückschlägen geprägt. Nach der 0:3-Niederlage gegen Middelfart folgte die 1:2-Niederlage gegen Tisted. Die Serie war nicht vielversprechend.
Nebenbei zeigt der Sieg, dass die Defensive standhielt. Drei Gegentreffer in Folge zu verhindern, ist im Auswärtsspiel nicht selbstverständlich. Die Vipers blieben hier geschlossen, doch das reichte nicht. Der Unterschied lag in der Effizienz, nicht im Ballbesitz.
Für Aarhus Black Vipers bedeutete das Aus in der ersten Runde. Ein 0:3 im Pokal ist mehr als nur eine Niederlage. «Und dann» wurde die Situation immer ärgerlicher. Es signalisiert, dass die Mannschaft noch nicht bereit ist. «War chancenlos» war man gegen den konsequenteren Gegner.
Die nächste Stufe ist nun für Brabrand erreichbar. Mit dem Sieg bleibt die Hoffnung auf den Titelgewinn bestehen. Die Vipers hingegen müssen zurück zum Training. «Sind klar in der Favoritenrolle» war man kaum, und das spiegelte sich wider.