Am Freitagabend trafen die Frauen von Aarhus auf die Handballerinnen von Fredericia im ersten Division. Das Spiel endete 26:26, ein Unentschieden, das niemand vorhergesehen hatte. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 66 Prozent Sicherheit angegeben. Die Rechnung ging nicht auf.
Interessant wird es, wenn man die Tabelle betrachtet. Aarhus steht auf Platz fünf, drei Spiele, zwei Siege, eine Niederlage, fünf Punkte. Fredericia liegt direkt dahinter, ebenfalls drei Partien, zwei Siege, ein Remis, vier Punkte. Ein Punkt Unterschied trennt die beiden Gruppen, und heute Abend hat sich diese Kluft vergrößert — oder zumindest stabilisiert.
Nebenbei ist auffällig, wie beide Teams in den letzten Wochen agiert haben. Aarhus gewann 33:31 gegen Eistrup/Hørvegen und 31:29 gegen DHG, davor gab es 22:22 gegen Hadsten. Fredericia siegte 24:21 bei Bjerringbro und 33:26 gegen Eistrup/Hørvegen, verlor jedoch 21:22 gegen Sondermarkens. Die Defensive war heute Abend bei beiden Seiten nicht das Thema.
Und dann kam das, was die Statistik nicht zeigen kann: ein Spiel, in dem keine Seite den anderen dominieren konnte. 26 Tore pro Mannschaft, keine klaren Phasen, in denen ein Team den anderen abhakte. Interessant wird es in den kommenden Wochen, wenn die Tabellenführung ins Visier rückt.
Für Aarhus bedeutet das Ergebnis, dass die Punktezahl bei fünf bleibt. Für Fredericia reicht es, auf vier Punkten zu verharren. Die Tabelle verändert sich nicht dramatisch, aber der Abstand zwischen den Plätzen fünf und sechs hat sich wieder vergrößert. Ein Punkt, der heute Abend nicht gereicht hat, um sich abzusetzen.