Am Sonntagabend trafen AB und KÍ Klaksvík in der 19. Runde der Meystaraðilegin aufeinander. Das Spiel endete mit 3:4 für die Gäste aus Klaksvík. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie dieser Ausgang zustande kam. AB führte nach der Halbzeit mit 3:1, doch in den Schlussminuten drehten die Gäste die Partie.
Die ersten Minuten gehörten AB. In der 14. Minute erzielte E. Hustad das Führungstor. KÍ antwortete in der 22. Minute durch P. Klettskard zum Ausgleich. AB legte wieder vor: B. Nielsen traf in der 38. Minute. Und dann kam O. Moses in der 65. Minute zum 3:1. Die Gastgeber schienen das Spiel in der Hand zu haben.
Die zweite Halbzeit veränderte das Bild. KÍ begann, Spielanteile zu gewinnen. In der 77. Minute glich B. Jacobsen aus. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mehr Angriffe verbuchten: 153 gegenüber 135. D. Reynheim traf in der 82. Minute zum 3:3. Das Spiel war offen, beide Mannschaften suchten den Sieg.
Der entscheidende Moment kam spät. In der 90. Minute und vier Sekunden erzielte J. Johannesen das Tor zum 4:3. AB konnte nicht mehr reagieren. Und dann war das Spiel entschieden. Die Gäste feierten den Sieg, während AB den Punktverlust hinnehmen musste.
Die Statistik zeigt: KÍ hatte die bessere Quote. 0,52 Ballbesitz gegenüber 0,48. Acht Schüsse aufs Tor wurden registriert, bei AB waren es fünf. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass AB mehr Angriffe startete, aber weniger verwertete. Die Zahlen sagen wenig über die Wendung der Partie aus.
In der Tabelle bleibt KÍ auf dem zweiten Platz mit 41 Punkten aus 21 Spielen. AB rutscht weiter ab und liegt mit 23 Punkten auf Platz sechs. Und dann ist diese Distanz von 18 Punkten kein Zufall. KÍ hat in der Rückrunde gezeigt, dass die Mannschaft nicht aufgeben kann. AB muss sich fragen, warum die Chancen nicht genutzt wurden.