Adler Mannheim und Klodno haben sich am 21. August 2026 in einem Klub-Freundschaftsspiel die Daumen gebrochen. Das Spiel endete 7:3 für die Gastgeber aus Mannheim.
Adler Mannheim geht es gerade gut. Am Vortag gewann man noch 6:5 gegen Davos, davor gab es 3:4 und 5:1 gegen Graz 99. Seit April spielt man immerhin wieder gegen Berliner Teams, damals 4:3 und 1:4 gegen Eisbären Berlin. Die Folge ist klar: eine Mannschaft, die gerade in Schwung kommt.
Und dann traf man auf Klodno. Die Tschechen haben in letzter Zeit vor allem mit Sparta Prag zu tun gehabt. Drei Niederlagen, ein Sieg am 12. März. Am 13. August stand man 1:0 gegen Liberec, aber das ist eine andere Liga, ein anderer Rhythmus. Nebenbei: Klodno steht in einer anderen Welt als Mannheim.
7:3 – das ist eine Ansage. Die Gastgeber haben nicht nur gewonnen, sie haben überlegen gewonnen. Interessant wird es, wie man das in der Vorbereitung verwertet. Drei Tore mehr als erwartet, und das in einem Spiel, das eigentlich zur Übung dienen sollte.
Klodno hat nichts zu holen gehabt. Seit März gegen Sparta Prag gibt es nur noch Niederlagen. Ein Sieg am 12. März, dann 2:3, 2:5, 2:3. Und jetzt 7:3 gegen Mannheim. Das ist kein guter Austausch.
Was bleibt, ist die Frage nach der Motivation. Freundschaftsspiele sind oft schwer einzuschätzen. Aber 7:3 – da muss man schon sagen: Mannheim hat heute besser gespielt. Und dann ist da noch der Faktor, dass man am Vortag schon 6:5 gegen Davos gewonnen hat. Zwei hochszenische Spiele in Folge. Das ist kein Zufall.