Am Sonntagabend traf der Adler Mannheim im DEL-Spiel auf die Straubing Tigers. Das Spiel endete mit einem 2:1 für die Hausherren. «Und dann» entschied sich der Abend im Stadion — nicht durch Überzahl, sondern durch Präzision in entscheidenden Momenten.
Die Mannheimer zeigten sich von ihrer stabilen Seite. Sie liessen viel laufen, überliessen dem Gegner nicht zu viel Raum und warteten auf ihre Chance. Die Gäste kamen zu spät heraus, warfen alles nach vorn, als die Zeit knapp wurde. «Interessant wird es» dann, wenn man solche Phasen kontrolliert.
Wir hatten den Sieg der Hausherren genannt, mit einer Sicherheit von fünfzig ein Prozent. Der Prognose traf ein. «Nebenbei» — die Statistik lag nicht auf der Seite der Adler, doch in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht allein. Die entscheidenden Aktionen kamen von der richtigen Seite.
Mit dem Sieg rücken die Mannheimer näher an die Spitzenteams heran. Vier Siege aus acht Spielen — das ist solid, aber noch kein Garant für die Play-offs. Die Tigers stehen nach sieben Partien auf Rang drei, fünf Siege, zwei Niederlagen. Ein Punktunterschied im Moment, aber der Weg dorthin war unterschiedlich.
Das Spiel endete 2:1. Nicht mehr, nicht weniger. In der DEL entscheiden drei oder vier Momente, der Rest ist Hintergrund. Die Hausherren nutzten ihre. Das reicht vorerst.