Am 26. September 2026 endete die Begegnung der MHL zwischen AKM-Junior und den Krasnojarskije Rysy mit 2:3 für die Gäste. Die Tabelle sah vor dem Spiel anders aus als sie es danach tut.
AKM-Junior stand auf Platz eins, sechs Spiele, drei Siege, drei Niederlagen. Die Rysy waren siebter, ebenfalls sechs Partien, zwei Siege, vier Niederlagen. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», sagt man so. Aber sie zählt schon, wenn man die letzten Ergebnisse betrachtet.
Die Gastgeber verloren zuletzt 0:2 bei Lokomotive-76 und 2:5 gegen die Mammuts Jugras. Dazwischen siegten sie 3:0 und 3:2. Die Gäste kamen aus einer Reihe von Niederlagen: 0:3, 1:3, 3:6, 1:8. Nur gegen Irbis gab es einen deutlichen 5:1-Sieg. «Kamen zurück ins Spiel», könnte man sagen. Aber nur einmal.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, mit fünfzig ein Prozent Sicherheit. Der Prognose lag die Formkurve der Gastgeber zugrunde, die sich stabilisierte. Das Spiel lief anders. Die Rysy brachten die Ecke gefährlich vors Tor, AKM-Junior liess sich nicht beirren, als es 2:2 stand. Dann kamen die entscheidenden Momente.
Der Sieg verändert nichts an der Tabellenführung, aber er beendet eine Serie von Heimniederlagen für Krasnojarsk. Drei Niederlagen hintereinander liegen jetzt hinter den Gästen, einer von sechs Punkten möglich in dieser Saison. «Die Verhandlungen sind festgefahren», wenn man die Punktzahlen betrachtet. Null Punkte nach sechs Spielen für beide Mannschaften.
Was bleibt, ist der Eindruck, dass die Gäste nicht chancenlos waren. Sie standen tief und kompakt, liessen den Ball kreisen, bis sich eine Lücke öffnete. AKM-Junior hat die Partie im Alleingang entschieden, wie es heisst, wenn man nach dem Spiel fragt. Aber es war nicht allein.