Am Sonntagabend unterlag Almetjewsk in der Wyschaja Chokkejnaja Liga mit 3:4 gegen Toros Neftjakamsk. Die Gastgeber gingen lange davon aus, die Tabelle fest zu halten. Interessant wird es erst am Ende, wenn die Punkte nicht bleiben, wo man sie erwartet. Ein Sieg, der sich in der ersten Hälfte noch anfühlte, löste sich in der Schlussphase auf.
Der Tabellenstand änderte sich damit: Almetjewsk liegt nach sieben Spielen weiterhin an der Spitze, doch der Vorsprung schrumpft. Neftjakamsk steht unverändert auf Platz vier, hat aber die Lücke zu den Führenden verkleinert. Und dann sieht man, dass die Tabelle nicht immer das sagt, was passiert ist.
Almetjewsk kam in den letzten Spielen gut voran. Drei Siege in Folge, zuletzt 2:0 gegen Iжевск, davor 6:2 gegen Olympia. Die Tordifferenz war klar, die Punkte kamen regelmäßig. Neftjakamsk hingegen wechselte zwischen starken und schwachen Auftritten. 4:0 gegen CSK WWS, 1:6 gegen Chimik, 4:5 gegen Zvezda Moskau.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Einschätzung lag bei 62 Prozent. Der Match ver lief anders. Nicht weil die Gastgeber schlecht waren, sondern weil die Gäste in der Schlussphase fanden die Lücke. Drei Tore in der zweiten Hälfte entschieden das Spiel, und nichts von vorher deutete darauf hin.
Nach dem Spiel zählt der Tabellenplatz, nicht die Stimmung im Stadion. Almetjewsk führt weiterhin, aber der Abstand ist kleiner geworden. Neftjakamsk hat gezeigt, dass es unter den Top-Vierern mithalten kann. Nebenbei bleibt: In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht immer.