In der Nationalliga setzte sich Davos am Dienstagabend mit 3:0 gegen Ambrì-Piotta durch. Das Spiel endete mit einem deutlichen Sieg der Gäste, die damit ihre Serie beendeten und den Abstand zu den Hausherren vergrößerten.
Ambrì-Piotta hatte zuvor mit einem 5:3 gegen Lugano gewonnen und zeigte damit kurzzeitig Aufwind. Davos kam aus einer durchwachsenen Phase, nachdem man in den letzten Spielen gegen Lausanne siegte, aber gegen Rapperswil-Jona, Fribourg-Gottéron, Zug und Bern verlor. Der Unterschied lag in der Effizienz.
Beide Teams stehen nach acht Spielen mit je vier Siegen und vier Niederlagen auf 0 Punkten in der Tabelle. Ambrì-Piotta liegt auf Rang 8, Davos auf Rang 4. Der Gewinn der Gäste bedeutet nicht nur drei Zähler, sondern auch eine psychologische Wende.
Die Hausherren verbrauchten viel Energie in den ersten beiden Perioden, ohne den Anschluss zu finden. Davos nutzte die Gelegenheiten, die sich boten, und konzentrierte sich auf die Verteidigung. Interessant wird es nun, ob Ambrì-Piotta den Fehler aus der Offensive korrigiert.
Davos konnte damit eine schwächere Phase überwinden. Die letzten Spiele gegen die Spitzenmannschaften waren hart, aber der Sieg in Locarno zeigt, dass man kann für eine Überraschung sorgen, wenn man diszipliniert bleibt. Die Tabelle wird sich in den nächsten Tagen nicht verändern, aber die Dynamik hat sich gedreht.