Am Freitagabend besiegte Amiens Anglet mit 3:0 in der Ligue Magnus. Die Gastgeber standen vor dem Spiel auf dem elften Platz, die Gäste auf dem zwölften — beide ohne Sieg, beide punktlos nach sechs Spielen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich diese Partie auswirkte: Amiens holte die ersten Punkte, Anglet blieb weiterhin ohne Erfolg.
Die Gastgeber konnten das Spiel nicht wenden, obwohl sie in den Vorwochen vereinzelt treffsicher waren. Amiens hingegen zeigte sich effizienter, nebenbei fiel auf, dass die Defensive der Gäste stabil stand. Der Sieg bedeutete für Amiens den ersten Punkt, für Anglet die sechste Niederlage in Folge.
In den letzten sechs Spielen hatte Anglet dreimal verloren, zweimal gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Amiens war in dieser Zeit noch weniger erfolgreich — fünf Niederlagen, ein Sieg. Und dann kam dieser Abend, an dem die Rollen umkehrten: die Gäste gewannen, die Gastgeber nicht.
Wir hatten zuvor eine Heimniederlage für Anglet prognostiziert, mit einer Sicherheit von 46 Prozent. Die Rechnung ging nicht auf. Was den Vorhersagerahmen sprengte, war nicht nur das Ergebnis selbst, sondern die Art, wie Amiens das Spiel gestaltete — diszipliniert, ohne unnötige Risiken.
Die Tabelle nach diesem Spieltag verändert sich kaum: beide Mannschaften bleiben in der unteren Hälfte, beide kämpfen um den ersten Erfolg. Amiens steht nun mit einem Punkt da, Anglet weiterhin bei null. Die Distanz zwischen ihnen beträgt einen Punkt — und damit ist der Abstand so groß wie möglich, solange beide noch nicht gewonnen haben.