Am 30. August 2026 trafen Angola und Côte d'Ivoire im Rahmen des FIBA-Basketball-Weltmeisterschaftsturniers aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 91:70 für die Gastgeberinnen aus Angola. Interessant wird es dabei, wie die Gastgeberinnen ihre Verteidigung organisierten.
Angola begann aggressiv und schuf sich in der ersten Viertelstunde bereits einen Vorsprung. Côte d'Ivoire versuchte, über schnelle Übergänge Punkte zu sammeln, doch und dann kamen die Fehler. Die Gastgeberinnen nutzten die Ballverluste konsequent und bauten die Führung kontinuierlich aus.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich, dass Angola die Kontrolle behalten konnte. Nebenbei fiel auf, dass die defensive Arbeit der Gastgeberinnen deutlich besser funktionierte als in den vorherigen Spielen. Côte d'Ivoire kämpfte um jeden Ball, doch die Distanz wurde nicht mehr geschlossen.
Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Angola warf 34 Feldkörbe bei 84 Versuchen und traf 9 Dreier von 34 Versuchen. Côte d'Ivoire landete 17 von 52 Würfen und traf 8 Dreier von 27 Versuchen. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die Anzahl der Ballverluste betrachtet: 21 für die Ivorerinnen gegen 11 für Angola.
Rebounds verteilten sich mit 41 zu 32 deutlich zugunsten Angolas, wobei die Offensive Rebounds mit 18 zu 8 besonders ins Gewicht fielen. Die Freiwürfe zeigten eine andere Geschichte: Côte d'Ivoire versuchte 37 Versuche und traf 28, Angola begnügte sich mit 18 Versuchen und 14 Treffern. Ein Fehler entscheidet, wenn man die offensive Effizienz betrachtet.
Angola ging mit dieser Niederlage in die nächste Runde des Turniers. Die Ivorerinnen hatten zuvor gegen Kongo und Mali gewonnen, doch jetzt fehlte die Konstanz. Und dann kommt es darauf an, wie man solche Spiele verarbeitet – sowohl sportlich als auch mental.