Im Achtelfinale des Coppa Italia traf Arezzo auf Brescia. Die Gastgeber gewannen mit 2:0 am Samstagabend. Das Spiel endete nach zweieinhalb Stunden für die Gäste ohne Treffer.
Die Chance kam früh. In der vierundzwanzigsten Minute nutzte A. Arena einen Moment und brachte es über die Zeit. Arezzo war in der Anfangsphase aktiver, nebenbei fiel auch auf, dass die Gäste ihre Ecken nicht konsequent verwerteten.
Erst in der fünfundsiebzigsten Minute wurde es wieder spannend. C. Tavernelli stellte die Partei auf 2:0. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber ihre Chancen zustande brachten — sechs Treffer aufs Tor, drei daneben.
Disziplinarisch blieb das Spiel überschaubar. In der fünfundfünfzigsten Minute sah ein Arezzo-Spieler die gelbe Karte. Brescia bekam drei Verwarnungen, davon eine gegen Ende bei neunzig Minuten und einer.standen hinten offen wie ein Scheunentor, wenn man die Offside-Positionsverletzungen betrachtet.
Die Zahlen zeigen ein Bild, das nicht immer zum Ergebnis passt. Brescia hatte 52 Prozent Ballbesitz und 130 Angriffe, Arezzo 48 Prozent und 129. Doch sechs Schüsse aufs Tor genügten für zwei Tore, während Brescia mit vier Treffern aufs Ziel nicht traf.
Das Ergebnis bedeutet: Arezzo hält Einzug in die nächste Runde. Brescia muss die Saison so früh beenden. Die Quote ist gestiegen für die Gastgeber, die zuletzt 3:1 gegen Neapel gewonnen hatten.