Am Samstagabend, den 10. Oktober 2026, trafen die Arizona State Sun Devils im eigenen Stadion auf die Holy Cross Crusaders. Das NCAA-Spiel endete 1:2 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man die Tabellenpositionen betrachtet: Der Gastgeber lag vor dem Match auf Platz drei, die Besucher auf Platz sieben.
Die Gäste setzten sich durch, nachdem sie in der Abstiegsrunde bereits einen Sieg gegen die Boston University verzeichnet hatten. Und dann kam es anders, als wir es erwartet hatten. Wir hatten den Heimsieg prognostiziert, mit 54 Prozent Sicherheit. Nebenbei zu sagen, dass die Quoten nicht gelogen haben, reicht nicht – der Matchgang selbst hat die Rechnung zunichte gemacht.
Arizona State hatte in den letzten Partien gegen Lindenwood gewonnen, doch die Niederlage gegen Denver zeigte schon vorher, dass die Defensive nicht dichtstand. Holy Cross hingegen verlor bei Bentley, holte sich aber gegen RIT einen knappen Sieg. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt – nicht durch Technik, sondern durch Unkonzentriertheit in entscheidenden Momenten.
In der Tabelle bedeutet das: Arizona State rutscht ab, Holy Cross festigt die Mittelfeldposition. Beide Teams stehen auf null Punkten – die Saison hat gerade erst begonnen, die Tabelle sagt noch nichts aus. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, das klingt nach einem Zitat, das ich nicht erfinde, aber es beschreibt, was passierte: ein Spieler, der nicht im Kader erwartet wurde, entschied das Spiel.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Statistiken lügen können. 31 Spiele für Arizona State, 30 für Holy Cross – die Zahlen gleichen sich an, doch der Unterschied liegt in der Qualität der Chancen. Die Gäste brachten die Ecke gefährlich vors Tor, und der Gastgeber stand falsch. Das ist mehr als ein Ergebnis.