In der zweiten Runde der FNL endete die Begegnung zwischen Arsenals Čech-Lipa und Slavia Prag II unentschieden. Das Spiel dauerte bis zur Schlusspfiff, und beide Mannschaften gingen mit je einem Punkt nach Hause. Der 1:1-Endstand spiegelt wider, dass niemand die Oberhand behalten konnte. Erst drei Minuten waren vergangen, da traf D. Masek für die Gastgeber. Interessant wird es, als Slavia nicht zusammenbrach. Nebenbei fiel auf, dass der Treffer nicht aus einer Großchance resultierte, sondern aus einer schnellen Umstellung. Die Gäste zeigten sofort, wie sie reagieren.
Slavia glich in der 49. Minute aus, T. Necid sorgte für den Ausgleich. Bis dahin hatten die Gastgeber bereits in der 30. Minute M. Suchy eingewechselt, um die Struktur zu stabilisieren. Die Gelben Karten von I. Okonkwo und F. Havelka in der 40. und 45. Minute zeigten, dass das Spiel körperlich wurde.
Die Statistik der Statistiken: Arsenals Čech-Lipa besaß den Ball 41 Prozent der Zeit, Slavia 59 Prozent. Aber Besitz allein entscheidet nichts. Die Gastgeber schossen viermal aufs Tor und trafen einmal, Slavia landete nur zwei von neun Versuchen im Ziel. Nebenbei: 91 Angriffe gegenüber 82 bei den Gästen zeigen, dass beide Seiten aktiv blieben.
Die Auswechslungen kamen verteilt über die gesamte Dauer. In der 61. Minute brachte Slavia M. Cervenka herein, zwei Minuten später folgte P. Potmesil. Die Gastgeber reagierten in der 69. Minute mit L. Dufek und zogen in der 79. Minute D. Masek vom Platz. Der letzte Torschütze wurde ersetzt, als das Spiel sich abzeichnete.
Was bleibt: Zwei Tore in der ersten Halbzeit, danach eher ein Nachspiel. Arsenals Čech-Lipa hat gezeigt, dass es effizient ist. Slavia Prag II kontrollierte den Ball, aber die Qualität der Chancen fehlte. Der Punkteteilung steht nichts im Weg, beide Teams haben ihre Grenzen gefunden.