Am Foika Stadion trafen Asker und Strømsgodset in der ersten Runde des NM-Pokals aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 1:4 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man sich die Torschützen ansieht: Drei Treffer fielen in den ersten vierzig Minuten, danach kam der vierte erst in der zweiten Hälfte.
Ingebrethsen traf in der 27. Minute und gab Strømsgodset die Führung. Drei Minuten später sorgte Vilaseca Ardraa für den 2:0-Status. Asker hielt dreimal in Folge die Null, bevor diese Phase abrupt endete. Die Gastgeber kamen nie in die Zweikämpfe, während die Gäste liefen früh an und den Rhythmus diktierten.
Mehnert erzielte in der 38. Minute den Anschlusstreffer. Es war der einzige Moment, in dem Asker die Partie im Blick behielt. Und dann kam die zweite Halbzeit. Fazi erhöhte in der 47. Minute auf 3:1. Hejer verwandelte in der 74. Minute einen eigenen Ball ins Tor und entschied die Begegnung endgültig.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Strømsgodset hatte 97 Angriffe gegenüber 59 bei Asker. Der Ball lag 61 Prozent der Zeit bei den Gästen. Neun Treffer auf das Tor trafen, während Asker nur fünfmal gefährlich war. Nebenbei fiel auf: vier Ecken für die Gastgeber, zehn für Strømsgodset.
Asker verlor ein Spiel, das nicht hätte verloren werden müssen. Drei Tore in der ersten Halbzeit entschieden, der Rest war nur noch Form. Strømsgodset kam zu spät heraus, als es um die Konturen ging, aber holte sich das Spiel zurück. Die Gastgeber verloren die Nerven und spielten die zweite Hälfte in Überzahl – nur nicht in der Realität, sondern in der Wahrnehmung.