Am Freitag, den 1. August 2026 trafen Blyth Spartans und Hebburn Town im Rahmen der Club Friendlies aufeinander. Hebburn Town besiegte die Gastgeber mit 4:2 und zeigte dabei eine klare Überlegenheit. Das Spiel endete mit einer deutlichen Niederlage für Blyth Spartans, die in dieser Partie keine Chance auf den Ausgleich hatten.
Die Gastgeber gingen früh in Führung, als L. Taylor in der sechsten Minute traf. Hebburn Town reagierte schnell: J. Charles erzielte in der 21. Minute den Ausgleich. «Und dann» änderte sich das Bild — derselbe Spieler verdoppelte zwei Minuten später die Führung. In der 34. Minute fiel ein weiteres Tor, der genaue Torschütze ist nicht überliefert. Blyth Spartans verloren damit die Kontrolle über das Spiel.
Hebburn Town baute den Vorsprung in der zweiten Halbzeit weiter aus. J. Charles stellte in der 56. Minute den 4:1-Sachverhalt her und vervollständigte damit sein Triple. D. Moore sorgte in der 82. Minute für den Endstand. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, doch Blyth Spartans kamen nicht mehr zurück. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gastgeber kaum Gefahr aus den Ecken entwickelten.
Die Statistiken bestätigen das Bild. Hebburn Town dominierte den Ballbesitz mit 54 Prozent und zählte 83 Angriffe gegenüber 71 der Gastgeber. Die Ecke-Bilanz zeigte 5 zu 2, die Freistöße 11 zu 13. Beide Teams begingen drei Abseits, keine rote Karte fiel. Die Zahlen belegen, dass Hebburn Town die Initiative innehatte und Blyth Spartans meist nur defensiv agierten.
Interessant wird es bei der Betrachtung der Recent-Form. Hebburn Town hatte zuletzt gegen starke Gegner wie Hartlepool und Gateshead punkten können, während Blyth Spartans eine Serie von Niederlagen gegen Nord-Ferriby, Pontefract Collieries und Stockton Town verzeichnete. Das Ergebnis von 4:2 spiegelt diesen Unterschied wider.
Hebburn Town beendet damit eine Phase mit gemischten Ergebnissen und zeigt, dass die Offensive funktioniert. Blyth Spartans müssen sich nach dieser Partie mit der Defensive auseinandersetzen. «Ein Derby mit eigener Rechnung» — so könnte man es bezeichnen, auch wenn es sich nicht um ein echtes Derby handelte.