Reading besiegte Bromley im Achtelfinale des Ligapokals im Elfmeterschießen nach einer 1:1-Regelspielzeit. J. Stokes brachte die Gastgeber in der 14. Minute in Führung, M. Cheek glich in der 33. Minute aus. Die Partie endete erst im Elfmeterschießen, wo Reading mit 5:3 siegte.
Bromley ging zuerst vor, Stokes nutzte eine Chance, die sich aus einem Pressing ergab. Reading reagierte ruhig, Cheek verwertete einen Freistoß, undenkbar, wie er den Ball traf, aber er tat es. Die erste Halbzeit verließ das Feld ohne Drama, nur mit zwei Toren, die den Grundstein für die folgende Unruhe legten.
Die zweite Halbzeit brachte keine Tore, aber die Taktik änderte sich. Reading übernahm den Ball, Bromley stellte tiefer. R. Taylor erhielt in der 69. Minute eine gelbe Karte, die rote folgte in der 90. Minute. Ein Fehler, der die Partie im Elfmeterschießen enden ließ, undenkbar, wie er sich so weit aus dem Fenster lehnte.
Im Elfmeterschießen zeigten sich die Unterschiede. L. Wing und E. Archer vergaben für Reading, aber die anderen traf. Bromley traf alle, doch die vier Treffer reichten nicht. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Nerven auf beiden Seiten reagierten.
Die Statistik zeigt, was jede Seite brauchte. Reading hatte 59 Prozent Ballbesitz, 2,39 Expected Goals und 5 Treffer aufs Tor. Bromley lag bei 41 Prozent, 1,67 Expected Goals und 3 Treffern aufs Tor. Viele Schüsse, wenig Tore, das ist kein Drama, sondern ein Hinweis auf die Effizienz.
Die Gastgeber gingen mit einem Punkt nach Hause, die Gäste weiter. In der Tabelle ändert sich nichts, aber im Pokal ist jeder Schritt wichtig. Reading hat eine Runde gewonnen, Bromley muss sich mit dem Gedanken abfinden, dass drei- vier Momente über die Zukunft entscheiden.