Am Samstagabend trafen Bülach und EHC Frauenfeld in der MySports-Liga aufeinander. Das Spiel endete 0:2 für die Gäste aus Frauenfeld. Der Sieg war erwartet worden, doch er bestätigt nur, was die Tabelle bereits andeutet. Interessant wird es, wie sich die Teams in den kommenden Wochen entwickeln.
Bülach steht nach drei Spielen auf dem elften Platz. Drei Niederlagen, null Erfolge. Die letzten Begegnungen lassen kein anderes Bild entstehen: 1:4 gegen Liss, 0:5 gegen Françon-Montagne, 2:5 gegen Zeeven. Nur einmal konnte Bülach punkten – 5:3 gegen Oberthurgau am 29. August. Nebenbei fällt auf, dass die Mannschaft in den meisten Spielen mehr Tore zulässt als selbst erzielt.
Unser Vorhersage war klar: Wir hatten auf einen Auswärtssieg gesetzt, mit einer Sicherheit von 67 Prozent. Die Prognose traf ein. Nicht weil Frauenfeld dominierte, sondern weil Bülach chancenlos wirkte. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man drei Spiele ohne Punkt betrachtet. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch hier ging es weniger um Tore als um Struktur.
Frauenfeld liegt auf dem dritten Rang. Zwei Siege, eine Niederlage nach drei Begegnungen. Die letzten Spiele zeigen ein gemischtes Bild: 4:5 gegen Dübendorf, 5:0 gegen Oberthurgau, 2:8 gegen Wetikon. Der Sieg in Bülach ist der zweite in Folge. Die Gäste trafen mit ihren Wechseln ins Schwarze, wenn man die Defensive betrachtet.
Die Tabelle an dieser Stelle zu wiederholen, ergibt wenig Sinn. Vierzehnter mit null Spielen und null Punkten sagt nichts aus. Die MySports-Liga hat gerade begonnen. Was zählt, ist der Moment: Frauenfeld gewann, Bülach verlor. Der vierte Sieg in Serie für die Gäste wäre möglich, wenn sie konsequent bleiben.
Was bleibt, ist die Frage nach der Entwicklung. Bülach muss zu Hause liefern, doch die letzten drei Spiele deuten auf etwas anderes hin. Frauenfeld muss nicht erklären, warum sie gewinnen. Sie tun es einfach. Und das reicht für den Moment.