In der Round of 64 des Coppa Italia setzte sich Cagliari gegen Arezzo mit 1:0 durch. Das Tor fiel in der 23. Minute aus dem Elfmeterpunkt durch A. Deiola. Nebenbei fiel auf, dass der Gastverein nach der roten Karte in der 90. Minute plus acht Minuten nur noch zu zehnt verteidigen musste.
Samuele Righetti erhielt in der 16. Minute die erste gelbe Karte für die Gäste. Dann der Elfmeter: Deiola verwandelte sicher. Interessant wird es bei den folgenden Entscheidungen. In der 65. Minute wurde ein Elfmeter für Mattia Sala per Videoanalyse aufgehoben. Der Schiedsrichter entschied anders als erwartet.
Nach der Halbzeit folgten mehrere Wechsel. Für Cagliari kamen P. Mendy, M. Gilli, Y. Trepy, A. Deiola, S. Righetti, L. Chierico, J. Fazzini, M. Sala, A. Arena und H. Winks. Die meisten Änderungen lagen zwischen der 50. und 80. Minute. Der Rote für F. Pisacane kam sehr spät — in der 90. Minute plus acht Minuten. Daniel Maldini wurde ebenfalls gelb angezeigt.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Cagliari kontrollierte 42 Prozent der Ballbesitzzeit, Arezzo 58. Doch Cagliari schoss dreimal aufs Tor, Arezzo ebenfalls drei Mal. Die erwarteten Tore lagen bei Cagliari bei 1,55, bei Arezzo bei 0,62. Viele Schüsse ohne Wirkung — Arezzo verpasste sechs Mal das Tor von der Seite.
Cagliari hatte zwei große Chancen kreiert, Arezzo null. Die Gastgeber parierten vier Schüsse, die Gäste fünf. Clearances: 24 zu 9. Arezzo überliess dem Gegner den Ball mehr, als es eigentlich wollte. Die Szene ging in die Überprüfung, als der Elfmeter für Sala nicht gegeben wurde. Das Ergebnis steht nun: Cagliari im Achtelfinal, Arezzo ausgeschieden.