Central Coast dominiert von Anfang an
Central Coast und Venus trafen am Mittwoch in der zweiten Runde der OFC Champions League aufeinander. Das Spiel endete 3:0 für die Heimmannschaft. Bereits in den ersten vierundzwanzig Minuten entschied die Partie sich, drei Tore fielen, bevor die Halbzeit nahte. Interessant wird es, wenn man diese Häufung mit der Vorgeschichte vergleicht. Beide Seiten hatten drei Tage zuvor gespielt, Central Coast verlor 1:2 gegen Auckland City, Venus unterlag 0:1 bei Tiga Sport. Und dann kam es zu diesem klaren Ergebnis.
B. Limoki eröffnete die Rechnung in der achten Minute. R. Le'ai verdoppelte in der neunzehnten Minute. Nebenbei fiel auf, dass beide Treffer relativ schnell aufeinanderfolgten. B. Leslie schloss in der vierundzwanzigsten Minute ab. Die Gastgeber standen tief und kompakt und brachten die Ecke gefährlich vors Tor. Venus kam nie richtig in die Zweikämpfe. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so früh drei Tore zulässt.
In der zweiten Halbzeit folgten mehrere Auswechslungen. M. Kaiha wurde in der fünfundfünfzigsten Minute eingewechselt. M. Teniau folgte in der zweiundsiebzigsten Minute. Und dann kamen zwei Wechsel zur selben Zeit: B. Leslie und M. Shan wurden in der siebundsiebzigsten Minute ausgetauscht. In der einundachtzigsten Minute wechselte Central Coast B. Limoki aus. Die Trainerarbeit zeigte sich in diesen Schritten.
Die Statistik der Partie liegt nicht vor, doch die Tore sprechen für sich. Drei Treffer in vierundzwanzig Minuten bedeuten, dass Venus kam zu spät heraus. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, ohne dass es eine Chance gab, das zu korrigieren. Ein Derby mit eigener Rechnung wäre hier fehl am Platz, es war eine klare Dominanz.
Central Coast erzwangen die Entscheidung frühzeitig und brauchten nicht mehr nachzulegen. Das Ergebnis bedeutet, dass die Heimmannschaft in der Gruppenphase an Fahrt gewinnt. Venus muss sich nun fragen, wo die Struktur fehlte. Interessant wird es in der nächsten Runde. Und dann sieht man, ob es ein Ausrutscher war oder ein Muster.