Null zu Null in der Runde der letzten Sechzehn
Chapecoense und Cruzeiro spielten am 2. August 2026 im Achtelfinale des Copa do Brasil torlos remis. Die Partie endete 0:0, und damit blieb unklar, wer weiterkommt. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Cruzeiro hielt den Ball, Chapecoense verteidigte. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften zahlreiche Wechsel vornahmen. Ab der 46. Minute kam Y. Bolasie für Chapecoense, später folgten Fernando, Matheus Pereira, Giovanni Augusto, Gerson, Max Alves, Fagner und Marcinho. Bei Cruzeiro steuerte Matheus Pereira bei, dazu Gerson und Max Alves. Und dann kamen noch Fagner und Marcinho — acht Wechsel pro Seite bis zur 85. Minute.Die Statistik zeigt ein klares Bild. Cruzeiro kontrollierte mit 63 Prozent Ballbesitz das Geschehen, Chapecoense kam auf 37 Prozent. Die Angriffe verteilten sich mit 112 auf 73 deutlich zugunsten der Gäste, doch beide Teams erstellten null Torchancen. Interessant wird es bei den Schüssen: Cruzeiro traf nur einmal das Tor (Shots on target 1), Chapecoense zweimal. Die erwarteten Torgefahrwerte lagen bei 0,65 versus 0,3 — wenig, und beide Seiten fanden kein Mittel.
Was auffiel, war die Defensive beider Teams. Chapecoense räumte 35 Bälle, Cruzeiro nur 20. Die Luftduelle endeten ausgeglichen bei je 17, erfolgreich waren die Gäste mit neun zu acht. Beide Elf erhielten keine Karten, keine roten, keine gelben. Die Partie verlief ohne Unterbrechungen durch Disziplinarmaßnahmen.
Die Bedeutung des Ergebnisses zeigt sich in den Tabellenpositionen, die hier nicht ausgegeben wurden. Was man sieht: Chapecoense kam in den letzten Spielen auf 2:2 gegen Santos, 0:4 gegen Flamengo, 0:2 gegen Bahia, 2:1 gegen Gremio und 3:0 gegen Avaí. Cruzeiro spielte 1:0 gegen Coritiba, 0:1 gegen Botafogo, 2:1 gegen Internacional, 1:3 gegen Gremio und 2:0 gegen Defensor Sporting. Der Unentschieden-Status verschiebt die Reihenfolge nicht, aber er verlängert die Unsicherheit.
Am Ende blieb es bei einem Punkt für jede Mannschaft. Der Torverhältnis änderte sich nicht, die Platzierung bleibt fraglich. Und dann muss man abwarten, wer im Rückspiel die Nase vorn hat.