Am 23. August 2026 trafen Høystad BK und Valleren im ersten Rundenspiel des norwegischen Pokals aufeinander. Das Spiel endete mit 2:7 für die Gäste aus Oslo. Drei Tore allein in der Schlussviertelstunde machten die Partie endgültig uninteressant.
L. Haren eröffnete früh die Rechnung für die Heimmannschaft, ehe O. Saeter drei Minuten später ausglich. Saeter traf dann auch zur Halbzeitpause, ehe A. Olsen in der 49. Minute die Gäste wieder in Führung brachte. Olsen erhöhte nach 54 Minuten, A. Jatta legte nach 65 Minuten nach. Dann kam die Phase, in der das Spiel entglitt: A. Labib traf in der 70. und 71. Minute, G. Rajkovic folgte in der 78., P. Meliga in der 80.
In der Schlussphase ging es nur noch um die Statistik. D. Sereba erzielte in der 87. Minute zwei Tore, das zweite per Elfmeter. Die Heimmannschaft hatte kaum noch eine Chance, den Anschluss zu halten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie viele Torschüsse Valleren verwertete.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Valleren kontrollierte mit 59 Prozent Ballbesitz das Spiel, Høystad kam auf 41. Die Schüsse auf das Tor verteilten sich 14 zu 2 in Richtung Gastmannschaft. Bei den Eckbällen lag Valleren mit 9 zu 2 klar vorne. Høystad musste 12 Torabschlüsse aus der eigenen Hälfte einleiten, Valleren lediglich fünf.
Für Valleren war das Ergebnis kein Wunder, wenn man die letzten Auftritte betrachtet. Nach 5:5 gegen Aalesund und 1:2 gegen Bodø/Glimt folgte eine 0:3-Niederlage gegen HamKam, bevor man mit 3:2 gegen Brann und 6:1 gegen Aalesund zurückkehrte. Und dann zeigte sich, dass die Defensive nach den many goals in den Vorpartien noch nicht wieder gefestigt war.
Die Tabelle des Pokals ändert sich durch eine einfache Runde nicht dramatisch. Aber der Unterschied zwischen den Mannschaften war augenscheinlich. Høystad spielte mit vierzig Minuten Ballbesitz gegen eine Elf, die ihre Chancen nicht verballerte. Nebenbei wurde klar, dass solche Spiele in der ersten Runde oft über die Qualität der Torschützen entscheiden, nicht über die Taktik.