Corinthians und Rosario Central trafen am Donnerstagabend im Achtelfinal der Copa Libertadores aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Brasilianer in der Neo Química Arena. Sie schafften den ersten Schritt in die Viertelfinalrunde.
Die Partie blieb bis zur Halbzeit übersichtlich. In der 36. Minute sah Raniele die gelbe Karte, als er einen Gegner zu früh stellte. «Nebenbei» wurde klar, dass die Gastgeber den Rhythmus suchten, ohne sich zu weit nach vorn zu wagen.
Interessant wird es in der 58. Minute. Raniele erhielt die rote Karte und verließ das Feld. Die Gastgeber hatten nun mit zehn Spielern zu kämpfen und liessen sich nicht beirren. Sie verteidigten kompakt und warteten auf den richtigen Moment.
Der kam in der 80. Spielminute. Breno Bidon traf zum 1:0 und entschied das Duell. Er warfen alles nach vorn, um das Ergebnis zu halten. Die Gäste konnten nicht mehr ausgleichen, obwohl sie mehr Ballbesitz hatten.
Die Statistik zeigt das Muster: Rosario Central kontrollierte mit 56 Prozent das Spiel, doch die Chancen blieben fern. Die Brasilianer verwandelten drei Treffer auf sechs Schüsse ins Tor, während die Argentinier nur einen von acht verwerteten. Viele Schüsse ohne Tor — die Chancen gingen verloren.
Der Sieg bringt Corinthians an die Tabellenspitze mit elf Punkten. Rosario Central verliert den Anschluss und rutscht auf den zweiten Platz. Ein Spiel, das über drei, vier entscheidende Momente lief, nicht über die gesamte Dauer.