Im Viertelfinale des rumänischen Pokals setzte sich Ajud am 5. August 2026 mit 2:1 gegen Tîrgu Secuiesc durch. Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit. Die Gastgeber zogen damit in die nächste Runde ein.
Ajud kam zuvor aus einer stabilen Phase. Am 29. Juli 2026 besiegte man Râmnicu Sărat klar mit 3:0. Davor folgte am 6. August 2025 eine 0:1-Niederlage gegen Viitorul Curtea de Argeș. Am 30. Juli 2025 gewannen die Gastgeber erneut, dieses Mal 3:0 gegen Focșani. Nebenbei zeigt sich: die Ergebnisse der letzten Jahre waren nicht durchweg positiv. 2024 verlor man gegen Progresul Isacția mit 1:3 und gegen Voica Kudâlni mit 1:4.
Tîrgu Secuiesc stand vor dem Spiel in einer schwierigeren Verfassung. Am 25. Juli 2026 unterlag man Bacău mit 0:4. Einen Tag davor am 18. Juli 2026 erreichte man gegen Popești-Lăzăreni ein 1:1. Am 17. Januar 2026 folgte eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Sepsi OSK Sfântu-Gheorghe. Interessant wird es, wenn man die Reihenfolge betrachtet: 2025 verlor man gegen Georgeni mit 2:3, und 2024 unterlag man Odorheiu Secuiesc mit 0:2.
Das 2:1 bedeutet für Ajud den Einzug ins Halbfinale. Die Gastgeber haben damit eine Hürde genommen, die in dieser Runde viele Teams scheitern lässt. Für Tîrgu Secuiesc endet die Pokalkampagne. Die Niederlage beendet die Hoffnung auf einen weiteren Titelgewinn.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele oft über kleine Unterschiede entscheiden. Ajud hat gezeigt, dass man in wichtigen Momenten die Nerven behält. Tîrgu Secuiesc muss nun die Reise beenden. Der Pokal ist ein Turnier, in dem man jederzeit einen Gang zulegen kann. Aber nur einer kommt durch.