Unentschieden in der Liga Panama
Deportivo Universitariu und Sporting San-Miguelito trennten sich in der Apertura-7 mit 1:1. Das Spiel am Freitagabend endete unentschieden, beide Mannschaften gingen punktgleich vom Platz. Gastgeber stand nach dem Anpfiff auf dem fünften Tabellenplatz, der Gast auf Rang sechs. Interessant wird es, wenn man die Formkurven beider Teams betrachtet.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, bis A. Bethancourt in der 45. Minute den Führungstreffer erzielte. Zuvor hatten U. Maltez in der 25. und J. Matos in der 42. Minute die Gelben Karten erhalten. Die Gastgeber dominierten leicht den Ball, doch die Gäste blieben gefährlich im Konter. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams diszipliniert agierten.
Nach der Pause glich I. Anderson in der 69. Minute aus. Die Gäste gingen ins Risiko und nahmen Spielzüge an, die den Ausgleich ermöglichten. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Spieler ausgewechselt: J. Clarke, A. Bethancourt, J. Simons, U. Maltez, J. Betancourt, O. Pinzon und I. Anderson. Und dann kam die letzte Viertelstunde mit vielen Wechseln.
Die Statistik zeigt 79 Angriffe für die Gastgeber gegenüber 69 für die Gäste. Der Ball lag zu 48 Prozent bei Deportivo Universitariu, die Gäste kontrollierten 52 Prozent. 10 Eckbälle standen den Hosts zu Buche, die Gäste brachten es auf 6. Die Hitze bremste das Tempo, was sich in der geringen Anzahl an Toren widerspiegelte.
Im Klassifikator liegt Deportivo Universitariu nach 16 Spielen auf Platz fünf mit 14 Punkten. Vier Siege und fünf Unentschieden fehlen noch für mehr. Sporting San-Miguelito sammelte 18 Punkte und steht auf dem sechsten Rang. Der Konflikt wurde öffentlich, als die Gäste in den letzten Spielen stabil blieben.
Wir hatten einen Einsatz auf den Gast abgegeben, die Sicherheit lag bei 40 Prozent. Der Prognose zufolge sollte Sporting San-Miguelito gewinnen, doch der Match endete unentschieden. Und dann sah es so aus, als würden die Gastgeber den Sieg holen. Bethancourts Führung in der 45. Minute war der Wendepunkt, denn sie zwang die Gäste zum Drängen. Der Ausgleich in der 69. Minute war folgerichtig, aber nicht selbstverständlich.