Ein Abend voller Gegensätze
Am 16. September 2026 traf Druzhba Moskau auf Kamit Twer im Russischen Pokal. Das Spiel endete 90:87 für die Gastgeber. Und dann fiel auf, dass beide Teams am Vortag bereits gespielt hatten. Jeder hatte andere Ergebnisse mitgebracht.
Druzhba Moskau war am 15. September gegen Khimki M. 2 mit 59:64 gescheitert. Ein Punkt zu wenig, ein Spiel zu kurz. Kamit Twer hingegen hatte am selben Tag Zenit-2 mit 79:77 bezwungen. Ein Sieg, der den Rücken frei machte.
Interessant wird es, wenn man diese beiden Spiele nebeneinanderstellt. Die Gastgeber kamen nach einer Niederlage, die Gäste nach einem knappen Erfolg. Beides sind Situationen, in denen die Stimmung entscheidet. Das Ergebnis von gestern prägt den Einsatz von heute.
Im Pokalspiel selbst ging es eng zu. 90:87 — drei Punkte Unterschied. Kein Team konnte sich wirklich absetzen. Nebenbei sei gesagt: solche Spiele werden oft durch einen einzigen Wurf entschieden, nicht durch Minuten voller Dominanz.
Die Statistik zeigt nichts Besonderes, weil sie nicht vorliegt. Aber das Ergebnis sagt genug. Druzhba hat den Fehler vom Vortag korrigiert. Kamit konnte den Schwung vom Sieg nicht halten.
Für die Tabelle bedeutet das: Druzhba Moskau bleibt im Rennen. Kamit Twer muss sich neu sortieren. Und dann kommt das nächste Spiel. In einem Pokalwettbewerb gibt es keine Pausen.