Eisbären — Akrioni Jesenice 4:3
Am Dienstagabend traf der Tabellenvierte auf den Zweitplatzierten. Die Eisbären gewannen in der Alpine Hockey League mit 4:3. Es war ein Spiel, das sich nicht nach einer klaren Dominanz anfühlte, sondern nach zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten.
Die Gäste kamen gut in die Partie. In den letzten Wochen hatten sie sechs Siege in sieben Spielen verzeichnet, darunter ein 3:0 gegen Korting und ein 5:3 gegen Vipiteno. Die Eisbären waren seit fünf Spielen ungeschlagen, mit knappen Siegen wie 2:1 gegen Sisaq und 5:4 gegen Ritten. Das Verhältnis war zerrüttet, wie es bei solchen Begegnungen oft ist.
Wir hatten den Sieg der Gastgeber mit 65 Prozent Wahrscheinlichkeit eingeschätzt. Und genau das passierte. Nicht weil eine Mannschaft überlegen war, sondern weil die Eisbären in den entscheidenden Momenten besser standen. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, wenn es eng wurde.
Was bleibt, ist die Tabelle. Die Eisbären stehen nun nach sechs Spielen mit fünf Siegen auf Platz vier. Ein Punkt Rückstand auf den Tabellenführer wäre zu viel, aber aktuell halten sie sich im Rennen. Akrioni Jesenice bleibt auf dem zweiten Platz, ebenfalls mit sechs Siegen in sieben Partien.
Die Statistik sagt wenig aus. Vier Tore für die Eisbären, drei für die Gäste — das ist ein Ergebnis, das über die Qualität der Schlussphase spricht. Beide Teams liessen nichts anbrennen, bis es darauf ankam.