Real Sociedad hat am Montagabend im Estadio Martínez Valero ein hart umkämpftes Spiel gegen Elche gewonnen. Das Team aus San Sebastián setzte sich nach einem torreichen Match mit 3:2 durch. Der Sieg war umso bemerkenswerter, weil die Gäste lange Zeit unterlegen waren und erst in den Schlussminuten das Spiel drehten. Nebenbei fiel auf, dass Elche trotz der Niederlage den Großteil der Ballbesitzzeit für sich entschied.
Job Ochieng eröffnete bereits in der elften Minute die Scorerliste für die Hausherren. Yangel Herrera glich in der 31. Minute aus, ehe Thomas Lemar nach der roten Karte für Jon Martin in der 64. Minute die Führung übernahm. Elche glich durch Fernando Niño Rodríguez noch einmal aus, aber Luka Sučić sorgte in der 90. Minute für die Entscheidung. Interessant wird es bei der Statistik: Elche schoss zehnmal ins Tor, Sociedad nur sechsmal.
Der entscheidende Moment kam nach der roten Karte für Jon Martin in der 64. Minute. Elche stand plötzlich mit dem Rücken zur Wand. Thomas Lemar nutzte die Überzahl und brachte Sociedad in Führung. Doch die Hausherren gaben nicht auf. Fernando Niño Rodríguez glich in der 74. Minute aus und Elche schien den Ausgleich zu feiern. Dann kam die Szene, die den Match entschied: Luka Sučić traf in der 90. Minute zum 3:2. Die Quote ist gestiegen für Sociedad.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Elche kontrollierte mit 58 Prozent Ballbesitz das Spiel. Sie kreierten fünf große Torchancen und erreichten einen Expected-Goals-Wert von 2,48. Die Gäste hingegen hatten nur 0,58 xG und eine Chance mehr als nötig. Der Unterschied zeigt sich auch bei den Schüssen: zehn auf Ziel für Elche, sechs für Sociedad. Und trotzdem stand 3:2 auf dem Brett.
Wir hatten vorhergesagt, dass die Gäste gewinnen würden. Eine Sicherheit von 39 Prozent, das war nicht viel, aber es traf zu. Real Sociedad zeigte, dass sie auch ohne Dominanz gewinnen können. Elche hingegen bleibt auf Platz 19 mit nur einem Punkt nach drei Spielen. Das war ein Match, in dem die Statistik lügt und die Minuten zählen.