Am Sonntagabend trafen die Eisbären aus Hammer auf den Gastgeber aus Erfurt in der Oberliga Nord. Die Partie endete mit 3:4 für die Gäste. Ein Ergebnis, das nicht überrascht, wenn man die Formkurven betrachtet.
Erfurt kam in die Begegnung mit einer negativen Serie. Die letzten vier Spiele gingen allesamt verloren — gegen Duisburg, Herford, Neuwied. Dazwischen zwei Siege, doch die Tordifferenz spricht eine klare Sprache. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber in den Niederlagen durchschnittlich drei Tore pro Spiel einstecken mussten.
Und dann kommt der Punkt, den wir vor der Partie bereits notiert hatten. Wir hatten den Sieg der Gäste mit 48 Prozent Wahrscheinlichkeit angegeben. Interessant wird es, wenn man sich die Gegnerqualität ansieht: Herford und Hannover tauchen in beiden Reihen auf. Die Gäste hatten gegen Herford gewonnen, die Gastgeber verloren. Dieser Unterschied in der Leistungsfähigkeit zeigte sich am Ende.
Hammer war in der Tabelle besser platziert, Platz vier gegen Platz elf. Beide Teams stehen bei null Punkten nach sieben Spielen — die Tabelle ist noch offen. Aber die jüngeren Ergebnisse trennen sich deutlich. Die Eisbären gewannen dreimal in der letzten Woche, Erfurt nur einmal. Der Unterschied liegt in der Konstanz, nicht in der Spitzengeschwindigkeit.
Das Ergebnis bedeutet für beide Seiten etwas anderes. Erfurt vertieft die Krise, Hammer bestätigt den Aufwärtstrend. Was bleibt, ist die Tatsache: Vier Siege in Folge für die Gäste, drei Niederlagen für die Gastgeber. Das Spiel entschied sich nicht in einem Moment, sondern in der Summe der Leistungen.