Am 21. August 2026 traf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel auf Norwegen. Das Spiel endete 4:2 für die Gastgeberinnen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die Ausgangslage war. Deutschland kam nach drei Siegen in Folge, Norwegen hatte drei schwere Niederlagen hinter sich.
Nebenbei fiel auf, dass Norwegen in den letzten Spielen nicht nur verlor, sondern dass die Tore ausblieben. Gegen Ungarn gab es 0:8, dann 1:4. Gegen die Slowakei folgte 1:5. Die Defensivstruktur war brüchig, und Deutschland nutzte das. Vier Tore fielen, und jedes bedeutete, dass die norwegische Abwehr einen Moment nicht zusammenhielt.
Die deutsche Mannschaft brauchte die Punkte nicht dringend — sie hatte sie bereits. Aber sie brauchte die Klarheit. Gegen Frankreich am Vortag gab es noch 3:2, gegen Italien 2:1. Hier war die Linie deutlicher. Die norwegische Abwehr verlor ihren Mann, und jedes Mal kam ein Tor raus.
Was das für Norwegen bedeutet, zeigt die Tabelle nicht. Aber die Ergebnisse schon. Drei Niederlagen hintereinander, jedes Mal mit mehreren Toren Unterschied. Das ist kein Kuriosum. Das ist ein Problem, das überliessen dem Gegner den Ball und dann nicht mehr zurückbekam.
Deutschland bleibt stabil. Drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage in den letzten fünf Spielen. Die Form ist da. Und wenn man so spielt, können jederzeit einen Gang zulegen. Norwegen muss erst einmal verstehen, was schiefgelaufen ist. Die Zahlen sagen es schon.