Am Freitagabend traf Greenville Triumph in der USL League One auf Napoli. Das Spiel im Group Stage endete 4:0 für die Gastgeber. Die Mannschaft aus Greenville zeigte von Beginn an, wer hier das Sagen haben wollte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie das Spiel verlief.
Die erste Entscheidung fiel zur 24. Minute. D. Boyce knackte die Abwehr und brachte Greenville in Führung. Napoli versuchte daraufhin, das Spiel zu organisieren, doch nebenbei merkte man bereits, dass die Gastgeber den Rhythmus bestimmten. A. Liadi erhielt zur 41. Minute eine gelbe Karte, ein frühes Zeichen für die Intensität.
Zur Halbzeitpause stand es bereits 1:0. Napoli hatte mit 0,59 Ballbesitz mehr Kontrolle, doch Kontrolle allein entscheidet nicht. Die Gäste schossen nur einmal auf das Tor, die Gastgeber neunmal. Und dann kam die 53. Minute. M. Nour nutzte den Standard und erhöhte. Ein Fehler entscheidet in solchen Spielen, und Napoli lieferte ihn.
Die Trainerarbeit zeigte sich in den Substitutionen. Zur 57. Minute wechselten beide Seiten, doch Greenville agierte präziser. J. Osorio und K. O'Connor für die Gastgeber, T. Polak und Z. Bubb für Napoli. Der Routinier beruhigte das Spiel, während die Gäste versuchten, im Aufwind zu bleiben. Doch der Aufwind war vorbei.
Die zweite Halbzeit brachte weitere Tore. Zur 87. Minute traf erneut M. Nour. Zur 89. Minute fügte A. Liadi den vierten Treffer hinzu. Die Gastgeber waren früh durch, und sie ließen sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Nebenbei fiel auf: C. Evans und Z. Gordon erhielten gelbe Karten, aber das Spiel war bereits entschieden.
Die Statistiken bestätigen das Bild. Greenville hatte 100 Angriffe, Napoli 105. Doch die Schüsse auf das Tor: 9 gegen 1. Die Effizienz sprach für die Gastgeber. 0,41 Ballbesitz genügten, um das Spiel zu kontrollieren. Man kann sagen: viele Schüsse mit einem Tor bedeuten verschäufelte Chancen.
Greenville steht nun auf dem 14. Platz mit 23 Punkten nach 22 Spielen. Napoli liegt auf dem 11. Platz mit 26 Punkten nach 23 Spielen. Der Tabellenstand ändert sich wenig, doch das Ergebnis zählt. In der Kabine rumort es bei den Gästen, während die Gastgeber ruhig bleiben. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch dieses war klar.