Am Sonntag trafen die Frauen von Hamburg auf Freiburg in der Frauen-Bundesliga. Das Spiel endete 1:1, und dann stand am Ende ein Unentschieden, das beiden Teams gerecht wurde. Die Gastgeberinnen zeigten sich von ihrer besseren Seite, während die Gäste ihre Chancen nicht konsequent nutzten.
Erst in der 63. Minute brachte N. Ojukwu Hamburg in Front. Das Tor kam nach einer Phase, in der die Hausherren die Initiative übernahmen. Freiburg reagierte und glich in der 72. Minute durch N. Karczewska aus. Interessant wird es, wenn man sieht, wie beide Teams auf die Halbzeitpause reagierten – die Auswechslungen in der 64. Minute veränderten die Dynamik.
Die Statistiken zeigen ein enges Gefecht. Beide Mannschaften hatten je 50 Prozent Ballbesitz, vier Treffer aufs Tor und sieben daneben. Hamburg kam auf 130 Angriffe, Freiburg auf 176. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je sechs blockierte Schüsse verzeichneten und je fünf Eckbälle erhielten.
Disziplinprobleme gab es auf beiden Seiten. M. Kruger erhielt die erste Gelbe Karte bereits in der 49. Minute, C. Linberg in der 82. und M. Doucoure in der 87. J. Vojtekova musste in der 91. Minute die Platzverweisnote entgegennehmen. Insgesamt sahen die Hamburgerinnen drei, die Gäste eine Gelbe Karte.
Die Tabelle nach diesem Spieltag zeigt Hamburg auf dem neunten Platz mit einem Punkt aus zwei Spielen. Freiburg liegt mit vier Punkten aus zwei Partien auf dem sechsten Rang. Und dann bleibt festzuhalten: Beide Teams haben noch Luft nach oben, aber heute reichte es für beide gleich viel.