Am Freitagabend, dem 5. September 2026, trafen Herisau und EHC Frauenfeld im Rahmen eines Klubfreundschaftsspiels aufeinander. Das Spiel endete mit 1:8 für die Gäste aus Frauenfeld. Das war kein knapper Sieg, sondern eine klare Sache.
Herisau ging mit einer neuen Stimmung in die Partie. Das letzte Mal hatte die Mannschaft am 11. August gegen Oberthurgau verloren, 2:4. Und dann diese Begegnung – und sie war nicht zu halten.
EHC Frauenfeld kam aus einer Phase voller Schwankungen. Am 2. September gab es einen 3:1-Sieg gegen Küssnacht, zwei Tage zuvor verlor man 0:1 bei Seewen. Davor folgte ein 3:2 gegen Dübendorf, danach ein 2:4 in Winterthur. Interessant wird es, wenn man sieht, wie sich das Blatt wendete.
Das Resultat von 1:8 lässt wenig Raum für Interpretation. Herisau verlor völlig den Faden und fand keinen Anschluss. Frauenfeld hingegen warf alles nach vorn und nutzte jede Möglichkeit. Nebenbei fiel auf: Die Gäste liessen sich nicht beirren.
Was bedeutet das für die Zukunft? Herisau muss sich neu sortieren. Drei Niederlagen in Folge, davon eine mit acht Gegentoren. Frauenfeld hingegen sind im Aufwind – der Sieg in Herisau kommt zum rechten Zeitpunkt.