Herning Blue Fox und Frederikshavn treffen sich in der Metal Ligaen, und das Spiel endet 7:0 für die Gastgeber. «und dann» — so etwas passiert selten, wenn eine Mannschaft, die auf Platz zwei steht, den Tabellenführer mit dieser Zahl ausschaltet. Interessant wird es, wenn man sich die Statistik nicht ansieht, sondern die Situation, in der beide Mannschaften standen.
Herning hat sechs Spiele absolviert, fünf Siege, eine Niederlage. Frederikshavn liegt mit acht Spielen und sieben Siegen vorne. «nebenbei» — beide Teams haben je eine Niederlage kassiert, aber die Art, wie sie verloren haben, sagt etwas über die Stimmung aus. Herning verlor gegen Olborg, Frederikshavn gegen Eisbären Berlin. Das ist kein Vergleich, aber es zeigt, dass keine der beiden Mannschaften unantastbar ist.
Das Ergebnis ändert die Reihenfolge. Herning rückt wieder näher an die Spitze, Frederikshavn bleibt zwar an der Zahl acht, aber der Abstand zu den Verfolgern wird größer. «und dann» — sieben Tore in einem Spiel gegen den Führenden bedeutet nicht nur Punkte, sondern auch, dass die eigene Defensive noch Luft nach oben hat. Die Gastgeber müssen zu Hause liefern, und dieses Mal haben sie genau das getan.
Herning kam aus einer Serie, in der sie gegen Odense mit 3:2 gewannen, gegen Rødovre mit 3:1. Dazwischen zwei Niederlagen, und jetzt dieser Sieg. «interessant wird es», wenn man sieht, dass sie seit Wochen auf einen Sieg warten — nicht gegen einen schwachen Gegner, sondern gegen den Ersten der Tabelle. Das ändert etwas an der Wahrnehmung.
Frederikshavn hingegen hatte zuletzt gegen Hørsholm 2:1 gewonnen, gegen Esbjerg 4:3. Vier Siege in Folge vor diesem Spiel. «und dann» — sieben Tore einzustecken, das ist mehr als eine Niederlage. Es ist ein Signal, dass die Form nicht mehr stimmt, oder dass Herning einfach besser war. Beides ist möglich.
Mein Prognose-Team hatte auf einen Heimsieg gesetzt, mit sechzigsechs Prozent Sicherheit. «nebenbei» — solche Zahlen sind nur Orientierung. Das Entscheidende ist, dass heute Abend die Gastgeber die besseren Spieler auf dem Eis hatten. Nicht vielleicht, nicht theoretisch. Sondern tatsächlich.