Am Sonntagabend trafen HK Olimpija und Fehérvár AV19 in der Līga der Eishockeyteams aufeinander. Die Hausherren gewannen mit 5:2. Es war die zweite Begegnung dieser Runde, denn bereits am 18. September hatte Olimpija mit 6:2 gewonnen. Dieses Mal verteidigten sie den Vorsprung deutlich.
Die Ausgangslage war nicht einfach für beide Seiten. Olimpija hatte in den vier vorangegangenen Spielen nur zwei Siege errungen, darunter auch Niederlagen gegen Klagenfurt und Linz. Fehérvár war mit zwei Siegen in drei Partien besser gestartet, verlor aber zuletzt gegen Klagenfurt mit 1:6. und dann zeigte sich, wer die Partie besser steuerte.
Wir hatten Olimpija als Favorit genannt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 57 Prozent. interessant wird es, wenn man betrachtet, warum diese Einschätzung zutraf. Die Hausherren reagierten nach den ersten beiden Niederlagen mit mehr Struktur. Sie hielten die Null nicht, aber sie änderten zur Pause das System und drehten die Partie. Das Ergebnis bestätigte die Vorhersage.
Ein Unterschied zu den ersten Aufeinandertreffen war die Konstanz. Während Fehérvár in Salzburg noch 4:2 gewann, folgte der Einbruch gegen Klagenfurt. Olimpija suchte sich nach dem 2:6 gegen Esbjerg den Weg zurück ins Gewinnspiel. nebenbei fiel auf, dass die Defensivarbeit besser wurde. Die Tore fielen nicht aus dem Nichts, sondern aus klaren Chancen.
In der Tabelle änderte sich wenig. Olimpija bleibt auf dem sechsten Platz, Fehérvár auf dem siebten. Beide Mannschaften haben noch keine Punkte gesammelt, die Saison steht am Anfang. in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber der Momentumwechsel war spürbar. Olimpija hat es selbst in der Hand, die nächsten Aufgaben zu meistern.