Am Donnerstagabend in der Wysschaja Hockeyliga trafen Izhevsk und AKM aufeinander. Das Spiel endete mit 4:3 für die Heimmannschaft. Es war ein Match, in dem sich die Ergebnisse der letzten Wochen spiegelten: Izhevsk zitterte sich zum Sieg, während AKM die Partie im Alleingang hätte entscheiden müssen, aber nicht konnte.
Die Statistik zeigt ein offenes Spiel. AKM hatte zwar mehr Ballbesitz und schoss öfter auf das Tor, doch Izhevsk war effizienter. Interessant wird es, wenn man sich die Torschützen ansieht: AKM führte lange, aber Izhevsk gaben sich nicht auf. Nebenbei fiel auf, dass die Heimmannschaft in der dritten Periode mehrfach zückte und so den Druck auf die Gäste erhöhte.
Wir hatten zuvor eine Heimsiegprognose abgegeben. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 46 Prozent hatten wir auf Izhevsk gesetzt. Der prognostizierte Ausgang trat ein. Dies geschah nicht durch Dominanz, sondern durch Glück und die Fähigkeit, in entscheidenden Momenten die eigenen Chancen zu nutzen. Die Quote ist in solchen Spielen relativ unbedeutend, wenn man die Intensität betrachtet.
AKM bleibt Dritter in der Tabelle, hat neun Spiele bestritten und neun Punkte gesammelt. Izhevsk rutschte auf Platz 29 ab. Acht Spiele gespielt, zwei Siege, keine Unentschieden, sechs Niederlagen – und null Punkte. Es ist ein harter Start für die Heimmannschaft, die nun nach Wegen sucht, aus der unteren Hälfte zu kommen.