Am Sonntagabend besiegten die Krefeld Pinguine die Schwenninger Wild Wings in der DEL mit 5:2. Beide Mannschaften kamen mit derselben Bilanz ins Spiel: drei Partien, ein Sieg, zwei Niederlagen, null Punkte. Der Start in die Saison verlief für beide Seiten wenig durchsichtig.
Die Krefelder zeigten nach der 1:4-Niederlage gegen Mannheim und dem 6:3-Auswärtserfolg gegen Straubing eine andere Qualität. Sie nutzten die eigene Eishalle, während die Gäste aus Schwenningen nach dem 4:3 gegen Wolfsburg und dem 0:5 in Frankfurt Probleme beim Umschalten hatten. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber nicht zum ersten Mal in dieser Woche gewannen.
Was die Statistik nicht hergibt, war die Verteilung der Tore. Man könnte annehmen, dass fünf Treffer bei zwei Treffern des Gegners eine klare Dominanz signalisieren. interessant wird es aber erst, wenn man die Formkurve beider Teams vergleicht. Die Pinguine hatten zuvor gegen Esbjerg und Bremerhaven gewonnen und verloren – ein Muster, das sich in diesem Spiel auflöste.
Der Prognoseverlauf zeigt eine andere Richtung. Wir hatten einen Sieg der Gäste mit 72 Prozent Wahrscheinlichkeit eingerechnet. Das Ergebnis korrigiert diese Einschätzung nicht nur, es stellt sie auf den Kopf. Die Quote ist gestiegen, und zwar zugunsten der Heimpartei.
Was das für die Tabelle bedeutet, ist noch nicht absehbar. Drei Spiele, null Punkte – der Saisonbeginn sagt wenig aus. Die Entscheidung liegt nicht in der Position, sondern in der Entwicklung. Die Pinguine stehen kurz vor dem Abschluss ihrer ersten Heimserie.