In der 17. Runde der Eliteserien setzte sich Kristiansund zu Hause mit 2:1 gegen Molen durch. Die Gastgeber beendeten damit eine Negativserie und nutzten die Defensive, um die Gäste in die Schranken zu weisen. Nebenbei war es ein Spiel, in dem die Statistik nicht immer die Wahrheit spiegelt.
S. Kilen sorgte bereits in der 25. Minute für die Führung der Heimelf. Es war ein ruhiger Anfang, in dem Kristiansund sich auf den Gegenstoß verließ. Interessant wird es in der zweiten Halbzeit, als Molen den Druck erhöhte und E. Hestad in der 61. Minute die erste Gelbe Karte sah. Doch dann passierte es: Das Tor von Hestad in der 64. Minute wurde per VAR annulliert.
Molen hatte zwar 68 Prozent Ballbesitz und 141 Angriffe, doch die Chancen gingen oft verloren. Vier große Torgelegenheiten wurden kreiert, aber die Konversion blieb aus. Kristiansund hingegen war effizienter: Zwei große Chancen und zwei Tore. Die Gäste schossen 15 Mal aufs Tor, aber der Torwart der Gastgeber hielt die Null.
L. Alvheim verlängerte in der 76. Minute den Vorsprung, und T. Kone-Doherty sicherte das Ergebnis in der 90. Minute. Molen warf alles nach vorn, aber die Defensive stand fest. Ein verwandelter Elfmeter in der 90+8. Minute von Kone-Doherty war nicht dabei, doch das reichte für den Sieg.
Kristiansund bleibt mit 19 Punkten auf dem 13. Platz, während Molen mit 33 Punkten auf Rang vier liegt. Der Sieg war ein Ergebnis von Disziplin und der Fähigkeit, die entscheidenden Momente zu nutzen. Es war ein Spiel, das nicht über die Statistik entschieden wurde, sondern über die Klarheit im Moment.