Am Freitagabend traf Kiev Kapitalis auf Zemgale Jelgawa in der Optibet Hockey League. Das Spiel endete 4:0 für die Gastgeber. und dann fiel auf, dass die Heimmannschaft nicht nur gewann, sondern den Gegner von der ersten Minute an unter Druck setzte.
Zwei Wochen zuvor hatte ich die Gäste favorisiert, mit mässiger Sicherheit. Der Matchverlauf widerlegte diese Annahme. Die Heimmannschaft kam nicht ins Spiel, interessant wird es, wenn man die Torgefahr betrachtet: vier Treffer, keine Gegenwehr aus der Defensive Jelgawas.
Die Tabelle vor dem Spiel zeigte Kiev auf Platz zwei mit sieben Spielen und sechs Siegen. Jelgawa lag auf Platz vier, fünf Partien, vier Siege. nebenbei bemerkenswert: die Heimmannschaft hatte in den letzten Wochen acht Tore gegen Riga Prisma im Schnitt erzielt, Jelgawa wirkte nach dem 2:4 gegen Mogu verunsichert.
Was den Ausgang bestimmte, war die Effizienz. Vier Schüsse auf das Tor, vier Tore. Jelgawa fand kein Mittel gegen die Struktur der Heimmannschaft. und dann kam der Moment, in dem die Gäste aufgaben, nicht wegen moralischer Erschöpfung, sondern weil die Taktik nicht aufging.
Kiev bleibt auf Platz zwei, Jelgawa rutschte ab. Die Differenz im Punktverhältnis wird sich in den kommenden Spielen zeigen. interessant wird es, ob Jelgawa den Fehler aus dem letzten Spiel gegen Mogu korrigiert oder ob die Niederlage von Freitag nur der Anfang einer Schwächephase ist.