Am Freitagabend, den 9. Oktober 2026, trafen in der DEL2 der HC Landshut und der EHC Crimmitschau aufeinander. Die Gäste gewannen deutlich mit 5:1 und beendeten damit eine unangenehme Serie bei den Bayern.
Interessant wird es, wenn man die letzte Begegnung der beiden Teams betrachtet. Damals gewann Landshut noch mit 3:2, und Crimmitschau zeigte sich da noch verletzlich. Nebenbei fällt auf: Die Gastgeber hatten in den fünf Spielen zuvor dreimal verloren, während die Gäste zwei Mal unter die Räder kamen. Die Tordifferenz spricht eine andere Sprache als die Tabelle.
Was die Formkurven angeht, so war es für Crimmitschau eine klare Abgrenzung. In den letzten Spielen fielen die Tore: 2:3 gegen Lausitzer Füchse, 5:3 gegen Kassel, 2:3 gegen Weiden, 4:3 gegen Dresdner Eislöwen und 4:1 gegen Freiburg. Landshut musste sich mit 2:5 gegen Dresden, 3:2 gegen Freiburg, 3:7 gegen Regensburg, 2:1 gegen Starbulls Rosenheim und 5:6 gegen Düsseldorf zufriedengeben. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — nein, das steht nicht da, aber der Unterschied in der Effizienz war augenfällig.
Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch heute gehörte die Statistik nicht zur Norm. Fünf Treffer für Crimmitschau, einer für Landshut. Das ist kein Zufall, sondern ein Zeichen dafür, dass die Gäste die Lücke fanden, wo die Gastgeber sie nicht schlossen. Interessant wird es, ob Landshut sich von diesem Schlag erholen kann. Die Kräfte gingen aus, bevor die Hoffnung aufkam.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Sicherheit lag bei 56 Prozent. Der Vorhersagewert war nicht falsch, aber der Match ging einen anderen Weg. Crimmitschau hiess die Null nicht, es schuf Chancen und nutzte sie. Landshut fand die Lücke nicht, und das war entscheidend.
Am Ende steht Crimmitschau auf Platz fünf, Landshut auf Platz sieben. Beide Mannschaften haben sieben Spiele absolviert, und beide liegen bei null Punkten — was wenig aussagt. Die Frage ist nicht die Tabelle, sondern die Richtung. Crimmitschau reist nicht als Statist an, und Landshut muss erkennen, dass es selbst in der Hand hat, was es aus sich macht.