Am Mittwochabend endete das Spiel in Lillehammer mit einem 2:3 für Nidaros. In der Fjörkraft-Liga ging der Gast von der Bank her stärker hervor, als die Prognose erwartet hatte. Wir hatten auf die Gastgeber gesetzt, die Zuversicht lag bei 59 Prozent. Die Rechnung ging nicht auf.
Die Tabelle zeigt den frühen Stand der Dinge. Nidaros belegt den vierten Platz nach einem Spiel, Lillehammer liegt siebent nach zwei Partien. Beide Teams führen null Punkte im Konto, die Saison steht erst am Anfang. Das Ergebnis ändert nichts an der Position, aber es beendet einen Lauf – oder besser gesagt, es verhindert eine weitere Serie.
Lillehammer kam in den vergangenen Tagen unterschiedlich weg. Am 19. September gab es einen 3:2-Erfolg über Stjernen, davor folgte ein 2:3 gegen Ringerike. Am 1. September siegte man deutlich mit 5:2. In der März-Runde sah es anders aus, dort unterlag man Sturhamar zweimal, einmal 1:4 und einmal 2:6. Interessant wird es, wenn man sieht, wie sich die Ergebnisse im Herbst verhalten.
Nidaros hat bisher nur ein Pflichtspiel bestritten und dieses gewonnen. Der Sieg kam am 19. September gegen Stavanger Oilers mit 6:3. Davor gab es am 4. September eine 1:2-Niederlage bei Narvik. In der März-Saison traf man mehrfach auf Lørenskog, die Partien endeten 5:3, 2:3 und 5:3. Nebenbei zeigt sich: Der Gast ist gewohnt, in offenen Spielen zu entscheiden.
Das Spiel selbst war nicht nach Minuten zerlegt, aber die Quintessenz steht fest. Nidaros kam über die Distanz besser durch, die Szene ging in die Überprüfung, wenn man so will – nicht im Sinne einer VAR-Prüfung, sondern im Sinne der Nachhaltigkeit. Lillehammer hatte Chancen, ein Fehler entscheidet, und dieser Fehler passierte in der entscheidenden Phase. Die Quote ist gestiegen, aber nicht für die Gastgeber.