Am vergangenen Donnerstag traf Lillhammer auf Stjernen in der Ligar Fjorcraft, das Spiel endete 3:4 für die Gäste. «Interessant wird es», wenn man die letzten Begegnungen betrachtet — am 19. September gewannen die Gastgeber noch 3:2. Jetzt lag die Reihenfolge umgekehrt.
Beide Mannschaften stehen in einer frühen Phase. Lillhammer hat fünf Spiele absolviert, Stjernen sechs, in beiden Tabellenkategorien sind die Punktestände Null. «Und dann» muss man sagen: Die Tabelle sagt hier nichts aus, die Ergebnisse der letzten Partien sind relevanter.
Lillhammer zeigte in der Rückrunde Schwankungen. Nach dem Sieg über Narvik mit 5:3 folgten drei Niederlagen in Folge, darunter 2:3 gegen Nidaros und 2:3 gegen Ringerike. «Nebenbei» fiel auf, dass die Defensive in diesen Spielen nicht zusammenhielt.
Stjernen brachte eine gemischte Serie mit. Das 0:8 gegen Valerenga und das 1:4 gegen Frisk Asker stehen neben Erfolgen wie 5:2 über Ringerike und 4:1 gegen Stavanger Oilers. Der Sieg in Lillehammer setzt sich in diese Linie ein.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 53 Prozent Sicherheit lagen in der Einschätzung. «Und dann» kam anders. Der Unterschied zwischen 3:2 und 3:4 ist klein, aber er entscheidet. Stjernen liess nichts anbrennen, als es darauf ankam.
Für Lillhammer bedeutet die Niederlage, dass die Serie ohne Punktgewinn weitergeht. Für Stjernen ist es ein weiterer Schritt nach vorne, auch wenn die Tabelle noch leer steht. «Interessant wird es», wenn man sieht, wer in den nächsten Spielen die Form bestätigt.