Am Freitagabend, dem 10. Oktober 2026, trafen die Maine Black Bears auf die Quinnipiac Bobcats in der NCAA. Die Gäste aus Connecticut kamen als Tabellenführer, die Gastgeber als Siebtplatzierte. Das Spiel endete mit 5:3 für die Heimmannschaft. Ein Ergebnis, das keiner der beiden Seiten recht machen will.
Quinnipiac steht nach 29 Spielen an der Spitze mit 24 Siegen und fünf Unentschieden. Maine hat bei gleicher Spielanzahl 13 Siege und 14 Remis aufzuweisen. Die Punktevergabe in dieser Liga ist Null, weshalb die Positionen allein über die Siege entscheiden. Nebenbei: die Gäste hatten gestern Abend noch 2:1 gewonnen, heute morgen verloren. Der Wechsel stockt.
Interessant wird es, wenn man die letzten Begegnungen betrachtet. Am 9. Oktober siegten die Bobcats noch 2:1 bei den Black Bears. Heute Abend war es genau umgekehrt. Die Gastgeber verloren völlig den Faden in der Vorwoche und rutschten ab, doch am Freitag zeigten sie eine andere Intensität. Man kann nicht sagen, dass die Gäste schwächer wurden — es muss etwas anderes gewesen sein.
Wir hatten einen Tipp abgegeben: Sieg für Quinnipiac, mit 47 Prozent Sicherheit. Der Tipp ging daneben. Nicht, weil die Bobcats schlecht gespielt hätten, sondern weil Maine den Moment fand. Ein Team, das zwei Tage zuvor noch 1:2 verlor und am Tag davor 3:5 absteht, zeigt am dritten Spiel in Folge eine andere Linie. Das passiert, wenn die Abwehrkette stimmt und die Umsetzung sitzt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Tabellenpositionen trügen können. Quinnipiac bleibt ungeschlagen, Maine hat die Negativserie unterbrochen. Die Gäste werden sich teuer verkaufen müssen in den kommenden Wochen. Denn wer an der Spitze steht, wird nicht verschont. Und wer unten steht, hat nichts zu verlieren. Das Spiel endete 5:3 — und damit hat Maine bewiesen, dass es noch nicht aufgegeben hat.