Am 20. September 2026 trafen Mariestad und Väsbü ICK aufeinander, ein Kader-Austausch im Rahmen eines Freundschaftsspiels. Die Heimmannschaft gewann mit 4:3, sieben Tore in insgesamt 90 Minuten. Und dann ist es bei solchen Partien oft so, dass die Statistik erst im Nachhinein Sinn ergibt, wenn man die Ergebnisse der letzten Wochen betrachtet.
Mariestad kam in guter Verfassung. Vier Tage zuvor hatte man Transås mit 4:1 besiegt, davor Grästorp mit 2:1. Einzig am 2. September war man bei Grästorp mit 2:3 unterlegen. Nebenbei fiel auf, dass die Offensive seitdem konstant traf — in den letzten vier Spielen erzielte man elf Tore bei zwei Gegentoren. Das spricht für eine Mannschaft, die im Training deutlich arbeitet.
Väsbü ICK zeigte ein ganz anderes Bild. Gegen Sollentuna gab es zwei Spiele mit extrem unterschiedlichen Ergebnissen: 5:2 am 10. September, 2:7 am 9. September. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass dieselbe Mannschaft innerhalb von 24 Stunden sowohl eine klare Dominanz als auch eine Niederlage mit fünf Gegentoren Demonstrationscharakter zeigte. Dazwischen lag ein 2:1 gegen Huddinge am 2. September.
Das Freundschaftsspiel selbst endete knapp zugunsten der Gastgeber. Vier Tore für Mariestad, drei für Väsbü ICK. Bei einem solchen Ergebnis stellt sich die Frage, ob die Heimmannschaft mehr Chancen hatte oder ob die Abwehr der Gäste einfach unglücklich stand. Ohne Minute-für-Minute-Aufzeichnungen lässt sich das nicht beantworten. Und dann ist es bei Freundschaftsspielen sowieso so, dass die Trainer experimentieren und nicht jede Sequenz taktisch durchgespielt wird.
Was die jüngere Vergangenheit betrifft, so zeigt Mariestad Stabilität. Drei Siege, eine Niederlage in den letzten vier Spielen. Väsbü ICK hingegen wirkt unberechenbar — zwei Spiele gegen denselben Gegner, zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse. Nebenbei ist zu bemerken, dass die ältesten Einträge bei Väsbü ICK aus dem Jahr 2021 stammen, während Mariestad durchgängig aktuellere Daten vorweisen kann.
Das Ergebnis 4:3 bedeutet für Mariestad einen weiteren positiven Abschluss der Vorbereitung. Für Väsbü ICK bleibt die Frage, ob die Schwankungen zwischen Sollentuna-Spielen ein Zeichen von Inkonstanz sind oder von Experimenten im Kader. Und dann ist es bei Freundschaftsspielen immer so: Man spielt nicht für den Sieg, sondern für die Erkenntnis. Ob diese heute gewonnen wurde, wird sich zeigen.